Die Hirnforschung bestätigt: Der Weg ist das Ziel

Interessanter Artikel aus der Hirnforschung der Universität Chicago auf Physorg.com über die Selbstsabotage des Hirns unter Stress und wie man diese vermeiden kann. Die Ergebnisse sind anwendbar auf jede Form der Leistung, sei es aus dem Bereich des Sports oder dem Geschäftsleben. Die beschriebene Sabotageform dürfte jedem schon in der einen oder anderen Form begegnet sein: zu hohe Erwartungen an die eigene Leistungsfähigkeit wirken scheinbar in den verschiedensten Situation eher das Gegenteil, wenn nicht bestimmte Mechanismen erlernt wurden, diese Selbstsabotagereaktionen zu verhindern.

Hier die wichtigsten Punkte kurz übersetzt und zusammengefasst:

  • nicht zu viel über das nachdenken, was man tut („paralysis by analysis“), nicht alles kontrollieren wollen
  • intensiv geübte Abläufe funktionieren am besten OHNE nachdenken – singen kann helfen die Teile des Hirns, die störend auf die Leistung einwirken unter Kontrolle zu halten
  • den „Arbeitsspeicher“ des Gehirns möglichst frei halten. Dieser Bereich wird z.B. durch „Sorgen machen“ extrem belastet
  • Entspannungstechniken und Meditation können helfen
  • üben unter Stress, bzw. Praxisnahen Bedingungen mit Ziel, den Unterschied zwischen Üben und realer Umsetzung zu schließen
  • mehr über das nachdenken, was zu sagen bzw. zu tun ist, anstatt darüber, was nicht zu sagen oder zu tun ist
  • Der Weg ist das Ziel – über den Weg, die Reise nachdenken und nicht über das Ziel bzw. den Erfolg: “Think about the journey, not the outcome”
  • sich selbst daran erinnern, dass man den Hintergrund für den Erfolg und Kontrolle über die Situation hat

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About The Author

Lars

Leidenschaftlicher Bewegungspraktiker und begeistert von den Möglichkeiten des Internets für Fortbildung und Marketing. Ich liebe meine Familie, Wasserball spielen, Katamaran segeln, Lesen und Espresso.