Einflussfaktoren Fitness Gesundheit

Originaltext aus dem Archiv von larsfocke.com.

Die omni-präsente Frage im Personal Training und Fitness- bzw. Lifestyle-Coaching lautet immer wieder: Wie werde und bleibe ich lange gesund, funktionsfähig und glücklich (was nicht unbedingt maximale Fitness bedeutet!)? Um diesen Zustand zu erreichen gilt es, die unvermeidlichen Stressoren im menschlichen Dasein zu kennen, richtig auf sie zu reagieren und sie permanent auszubalancieren. Langandauernde Extreme in jeder Form gilt es zu meiden. Was sind die Stressoren? Jeder kennt sie, nur die wenigsten wissen, alle zu kontrollieren. Im Focus der Fitnesswelt stehen derzeit die Faktoren Bewegung und Ernährung - aber es lassen sich mindestens noch vier weitere identifizieren:

  1. Physisch: Körperliche Bewegung

    Positiv: die richtige Bewegung in der richtigen Dosierung

    Negativ: zu viel Bewegung, schlecht gestaltete Trainingspläne, zu viel Aerobic, Verletzungen

  2. Chemisch: Umwelteinflüsse, Luft

    Positiv: naturbelassene Lebensmittel, balancierter Hormonhaushalt, frische Luft

    Negativ: Umweltgifte, Drogen etc.

  3. Emotionen: Zustand des Nervensystems

    Positiv: balanciertes Wahrnehmungsvermögen, gute Zielsetzung

    Negativ: einseitiges Wahrnehmungsvermögen, schlechte Selbstbewusstsein, negative Selbstgespräche

  4. Ernährung: Lebensmittel

    Positiv: organisch, naturbelassen, frisch

    Negativ: zu viel, zu wenig, schlechte Qualität

  5. Elektro-magnetisch: Outdoor/Indoor

    Positiv: Sonne

    Negativ: zu viel Sonne, zu wenig Sonne, Elektro-Smog

  6. Thermisch: Klima, Wetter

    Positiv: Körpertemperatur erhaltend

    Negativ: zu warm, zu kalt

Entscheidend bei allen Stressoren ist nicht der Stressor selbst, sondern unsere Reaktion auf ihn! Wir müssen in der Lage sein, alle Faktoren auszubalancieren, in Einklang zu bringen und uns an jede Situation anzupassen. Was hindert uns meistens daran?

  • Mangel an Wissen
  • keine klare Richtung bzw. Zielsetzung
  • Stress und Überlastung

Wie wir auf Stressoren reagieren, hängt von unserer Wahrnehmung ab. Unsere Wahrnehmung wiederum wird beeinflusst von unserer aktuellen Einstellung, unserer Mentalität oder geistigen Haltung (Mindset). Diese wiederum ist eine Mischung aus unseren Gedanken, unserer Haltung, Glaubenssätzen und Strategien darüber wie wir diese Welt sehen und wie wir in ihr leben. Unsere Einstellung wiederum ist von uns beeinflussbar, wir entscheiden uns für sie und können sie aktiv verändern. Wenn wir also unseren Stresslevel, bzw. unsere Reaktionen auf unvermeidbare Stressoren verändern wollen, müssen wir unseren Mindset ändern. (Quelle: Präsentation von Valladares auf der *FitcomXpo, Bücher über Mindset u.a. von Dweck).*